Podcast „Wenn rosa Elefanten tanzen“
fertig ist es, wenn es fertig istIch schreibe ein (Hör-)Buch über das Leben mit Parkinson und lese jedes Kapitel selbst vor, sobald es steht. Es gibt keinen Sendeplan: meist kommt ein Kapitel alle 14 Tage, manchmal dauert es länger.

Das P im Alltag
„In allem liegt ein Geschenk. Auch wenn es scheiße verpackt ist.“ Zweiter Klinikaufenthalt auf der Parkinsonstation, eine Prinzessin und eine Mundorgel. In dieser Folge erzähle ich, wie eine Krankenhaus-WG zum Ort für Tränen und Glitzer wurde, warum der Freitagvormittag bei mir heilig ist und wie aus einer Karriere voller Talentfreiheit die „Parkiplatte“ im Dorf entstand. Und warum ich als Schokoladenjunkie bei der ayurvedischen Ernährung fast eine Entziehungskur durchlief.
Der laute Raum der Stille
Wie war es, sich das erste Mal auf die "rosa Elefanten" einzulassen? Wie kam die Prinzessin zu ihrem Namen? Und warum kann es im Raum der Stille durchaus mal laut werden? Die zweite Reise auf meine Parkinsonstation, von der ich in dieser Folge erzähle, beantwortet all diese Fragen.
Mein Papa
Natürlich war mein Papa als langjähriger Parki-Profi zu dieser Zeit auch noch da, aber austauschen konnte ich mich mit ihm in 2022 schon lange nicht mehr. Er war ein konservativer Mensch mit einer klassischen Rentnerdiagnose, betreut von einer erschreckend verstaubten Neurologie-Praxis, der wir einfach glaubten, ihr Weg sei der einzig wahre. Dass Neurologie gar nicht immer verstaubt und spießig und unfähig sein muss, verstand ich erst später.
Ayurveda. Was ist das?
Bei meinem ersten Klinikaufenthalt habe ich mich mit Ängsten auseinandergesetzt und Dinge über Parkinson erfahren, über die keiner spricht. Und trotzdem gab es viele Momente, die bunt waren und voller Glitzern. Und Dank des offenen Konzepts, was viele Kontaktmöglichkeiten mit sich brachte, erkannte ich schnell: "Das P kann wahres Glück bedeuten".
Der Anruf
Im Moment des größten Trubels, in mitten des Packens für den Familienurlaub ereilte mich der Anruf, der alles veränderte und Gewissheit brachte. Aber es brauchte einige Zeit, bis ich alles so richtig verarbeitet hatte. Mehr dazu in dieser ersten Folge.
Vom Stricken zum Häkeln
Um 7:00 Uhr Yoga, dann Milchbrei, Visite, Pillenpartys im Vier-Stunden-Takt und dazwischen Rummy Cup: Ein Tag auf der Sieben ist erstaunlich voll. Und doch fühlte sich die Station beim zweiten Mal an wie ein zweites Zuhause. Warum ein Pullover im Winter vor der Diagnose nie fertig wurde, was ein unförmiges Lama damit zu tun hat und wieso ich plötzlich Schnabeltiere, Chamäleons, 24 Schmuckkörbchen und sogar einen Joint gehäkelt habe, darum geht es in dieser Folge. Und um die Frage, was passiert, wenn das Gehirn den Händen einfach nicht mehr verrät, was sie tun sollen.